Fünf tolle Rutschen-Modelle für das neue Schwimmbad

70 Bonner Kinder und Jugendliche haben am Samstag, 27. Januar, die Wasserrutschen für das neue Bonner Schwimmbad entworfen. Nach fünf Stunden konzentrierter und kreativer Arbeit präsentierten sie fünf Rutschenmodelle, die sie sich für Bonn wünschen und die jetzt von Ingenieuren, Architekten und Planen entwickelt werden. Im Bad-Budget ist dafür eine Million Euro reserviert.

Die gesamte Dokumentation des Rutschenworkshop wird in Kürze auf dieser Website veröffentlicht.

WDR Lokalzeit aus Bonn
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Bonner Rundschau
General Anzeiger

Rutschen Workshop

Rutschen Workshop

Rutschen Workshop

Bildergalerie Rutschen-Workshop vom 27.01.2018
Fünf Rutschenmodelle: Die Favoriten aus dem Workshop vom 27.01.2018

Stimmen zum Rutschen-Workshop: Das sagen Eltern

Stadtrat beschließt Bau und Betrieb des neuen Schwimmbades

Die Bundesstadt Bonn hat den entscheidenden Schritt für den Neubau eines attraktiven und modernen Familien-, Schul- und Sportschwimmbades in Dottendorf durch die Stadtwerke Bonn beschlossen. Der Rat der Stadt Bonn hat der Konzeption und deren Umsetzung zum Bau und Betrieb des neuen Schwimmbades in der Sitzung am 14. Dezember 2017, zugestimmt.

Lageplan

Perspektive Badegarten

Perspektive Innenraum Sportbad

Grundriss EG kolloriert

Grundriss OG kolloriert

Seitenansichten

Hall B

Architekturbeispiele

Bildergalerie: Architekturbeispiele

Das neue Bad wird das bereits seit 2016 geschlossene Kurfürstenbad in Bad Godesberg sowie – zum Zeitpunkt seiner Eröffnung – das Frankenbad ersetzen. Das Nutzungs- und Funktionskonzept, das unter einer breiten Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Sportvereine entwickelt wurde, sieht drei Bereiche vor: Schul- und Sportbad, Familienbad und Sauna/Wellness. Insgesamt stehen 2065 Quadratmeter Wasserfläche mit 18 Bahnen zur Verfügung. Da das Schwimmbad lediglich an Weihnachten, Silvester und Neujahr geschlossen sein wird, ergeben sich pro Jahr insgesamt 95.000 Bahnstunden für die einzelnen Nutzergruppen; deutlich mehr als bisher in Kurfürstenbad und Frankenbad zusammen.

Das Konzept

Der Schul- und Sportbereich ist separat von der Öffentlichkeit nutzbar und zugänglich. Er kann aber – bei Bedarf – für den öffentlichen Badebetrieb geöffnet werden. Mit 10 Bahnen, multifunktionalen Räumen und Tribüne ist das Sportbecken für regionale und sogar nationale Meisterschaften geeignet. Schwimmbecken, Lehrbecken und Multifunktionsbecken bieten großzügige Kapazitäten für Schulschwimmen, Schwimmkurse sowie Training der Schwimmvereine.

Der Familienbereich umfasst ein mit Massage- und Sprudelbereichen ausgestattetes Erlebnisbecken (innen: 30 Grad Celsius Wassertemperatur), in dem die Besucher nach draußen (32 Grad Celsius Wassertemperatur) schwimmen können. Es gibt ein großes Kleinkinder-Planschbecken mit Sitzbänken sowie einen Rutschenturm. Das Mehrzweckbecken mit Sprungturm (ein, drei und fünf Meter) und seinen acht Bahnen richtet sich an Freizeitschwimmer; ein Fitnessbecken dient Sportkursen.

Der Sauna- und Spa-Komplex ist ebenfalls separat nutzbar. Die Gastronomie mit zentraler Küche versorgt alle drei Bereiche des Schwimmbades.

Die Eintrittspreise

Die Stadtwerke Bonn gehen von rund 420.000 Nutzerinnen und Nutzer jährlich aus. Das Eintrittspreis-Modell orientiert sich mit seinem Sprinttarif für vier Euro für einen Erwachsenen (75 Minuten) am heutigen Eintrittspreis der Bonner Bäder. Gleichzeitig bleibt es im Familientarif unter den Eintrittspreisen wie dem Aggua in Troisdorf. Die Inhaber des Bonn-Ausweises werden das neue Schwimmbad mit einem 50-prozentigen Preisnachlass nutzen können. Für Sauna und Wellness werden gesonderte Tarife und eigene Öffnungszeiten gelten.

Die Finanzierung

Zur Finanzierung des neuen Schwimmbades gewährt die Stadt Bonn der von den Stadtwerken Bonn gegründeten SWB Bad GmbH ein Darlehen bis zu einer Höhe von 60 Millionen Euro. Die SWB Bad zahlt den jährlichen Schuldendienst, inklusive einer Avalprovision. Die Stadtwerke gehen von einem jährlichen Zuschussbedarf, den wiederum die Stadt zu tragen hat, von 2,82 Millionen Euro nach heutigem Kenntnisstand aus. Durch die Verrechnung dieser Verluste aus dem Schwimmbad und den Gewinnen des Stadtwerke-Konzerns ergeben sich für die SWB Steuervorteile von rund zwei Millionen Euro pro Jahr.

Personal

Für den Betrieb des neuen Schwimmbades wird mit einem Personalbedarf von 31,7 Vollzeitstellen für Festangestellte sowie vier Stellen für Aushilfen gerechnet. Dies entspricht aufgrund von Teilzeitbeschäftigungen rund 50 bis 60 Mitarbeitern. Bis spätestens Ende 2019 werden Stadt und SWB eine Planung für den Personaleinsatz abstimmen, die sowohl die personelle Situation bei den städtischen Bädern als auch beim neuen Schwimmbad betriebs- und kostenoptimiert berücksichtigt.
Der gesamte Beschlussvorschlag für den Rat steht unter dem Vorbehalt, dass das Finanzamt der gesamten Konzeption zustimmt. Das Schwimmbad in Dottendorf soll Ende 2020 in Betrieb genommen werden.


So geht es weiter:

Wenn alle notwendigen Beschlüsse vorliegen sieht der Zeitplan die Entwurfs- und Genehmigungsplanung, das Baugenehmigungsverfahren sowie die europaweite Ausschreibung der Bauleistungen vor.

Der Baubeginn ist für 2018 vorgesehen, Grundsteinlegung 2019. Das neue Familien-, Schul- und Sportschwimmbad im Wasserland soll 2020 eröffnet werden.

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