Unser neues Schwimmbad

Weitere Bürgerbeteiligung zum neuen Schwimmbad

Die Pläne für das neue Bonner Schwimmbad nehmen Gestalt an, denn in den vergangenen Wochen haben die Stadtwerke Bonn mit Architekten und Planern weiter intensiv an dem Konzept für das neue Familien-, Schul- und Sportschwimmbad gearbeitet.

Perspektive Badegarten

Perspektive Innenraum Sportbad

Grundriss EG kolloriert

Grundriss OG kolloriert

Hall B

Aber bevor die Planungen nun weiter gehen, sind die Bonnerinnen und Bonner gefragt. Deshalb wurde jetzt die nächste Runde in der Bürgerbeteiligung gestartet gemäß dem mehrstufigen Konzept, das am 13. Juni 2017 im Ausschuss für Bürgerbeteiligung beschlossen wurde.

Unser neues Schwimmbad – Beteiligungskonzept

Architekturdialog am Donnerstag, 14. September

In einem mehrstündigen „Architekturdialog“ am Donnerstag, 14. September, haben sich rund 70 Bonnerinnen und Bonner im Haus der Stadtwerke Bonn gemeinsam mit dem beauftragten Büro 4a Architekten Stuttgart den derzeitigen Stand der Planungen angeschaut und anschließend in kleinen Gruppen diskutiert.

Architekturdialog

Bildergalerie: Architekturdialog

Hierbei standen die Gebäudearchitektur, die Gestaltung von Fassaden und Innenräumen im Fokus. Die Ergebnisse der Diskussion wurden anschließend im Plenum erörtert und protokolliert. Sie werden in der Planung durch den Architekten und das Planungsteam berücksichtigt.

Arbeitsgruppe „Funktion und Betrieb“ begleitet kontinuierlich

Das Beteiligungskonzept sieht vor, dass eine Gruppe ausgewählter Bonnerinnen und Bonner den weiteren Planungsprozess kontinuierlich begleiten wird. Dazu wurden 20 Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Nutzergruppen ausgewählt. Sie bilden die Arbeitsgruppe „Funktion und Betrieb“. Ein erstes Treffen fand am Dienstag, 12. September, im Frankenbad und im Haus der Stadtwerke statt.

Funktion

Bildergalerie: Arbeitsgruppe „Funktion und Betrieb“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in den kommenden Monaten in regelmäßigen Treffen in die weitere Planung eingebunden. Diese Form der Beteiligung bietet die Chance zu einer prozessbegleitenden „Tauglichkeitsprüfung“, so das Konzept. Ziel ist es, die räumlich‐funktionalen Abläufe und Erfordernisse des Vereins‐ und Schulschwimmens sowie des Freizeitschwimmens aus Sicht der künftigen Nutzer zu erörtern. Dabei stehen die individuellen Erfahrungen der Teilnehmer im Vordergrund. Folgende Themen stehen für die Arbeitsgruppe „Funktion und Betrieb“ auf der Agenda: Erschließung und Zugang, Umkleiden und Sanitär, Schulschwimmen, Vereinsschwimmen und Leistungssport, Wettkämpfe und Veranstaltungen, Familienbad, Sauna und Wellness sowie Barrierefreiheit.

So geht es weiter:

Nach Abschluss des Architektenwettbewerbs wird nun das Betriebskonzept erarbeitet, u.a. mit Beteiligung des Sports, der Schulen, der Behindertenvertretungen und der Stadtverwaltung. Anschließend wird die Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt und ebenfalls den städtischen Gremien zum Baubeschluss vorgelegt.
Wenn alle notwendigen Beschlüsse vorliegen sieht der Zeitplan die Entwurfs- und Genehmigungsplanung, das Baugenehmigungsverfahren sowie die europaweite Ausschreibung der Bauleistungen vor.

Diese Schritte werden jeweils begleitet durch intensive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, durch Beratungen und Beschlüsse in den SWB-Aufsichtsräten und den Gremien des Stadtrates. Der Baubeginn ist für 2018 vorgesehen, Grundsteinlegung 2019. Das neue Familien-, Schul- und Sportschwimmbad im Wasserland soll 2020 eröffnet werden.

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